Zitat von Görgianer im Beitrag #6047Ich seh es weiterhin als nicht glaubhaft, dass ein 15 jähriger Vereinsspieler einfach so "mehrmals" gegen die Weltelite der Frauen gewinnt
Bezieht man jedoch mit ein, dass Graf, Hingis, Seles und Williams, um nur ein paar zu nennen, schon mit 17, 18 gepeakt haben wie sonst was, kann das schon möglich sein, dass ein 15 jähriger da nicht nur mithalten könnte...
das werden dann aber die 15 Jährigen sein, die irgendwann mal das Ziel haben die top 100 zu knacken. Und nicht irgendein darhergelaufener lk1er der sich ein paar Kröten nebenbei verdient in dem er für Verein XY an 1 spielt.
Zitat von fedo94 im Beitrag #6050das werden dann aber die 15 Jährigen sein, die irgendwann mal das Ziel haben die top 100 zu knacken. Und nicht irgendein darhergelaufener lk1er der sich ein paar Kröten nebenbei verdient in dem er für Verein XY an 1 spielt.
Quatsch. Das können irgendwelche x-beliebigen 15 jährige sein. Macht keinen Unterschied.
Zitat von fedo94 im Beitrag #6050das werden dann aber die 15 Jährigen sein, die irgendwann mal das Ziel haben die top 100 zu knacken. Und nicht irgendein darhergelaufener lk1er der sich ein paar Kröten nebenbei verdient in dem er für Verein XY an 1 spielt.
Quatsch. Das können irgendwelche x-beliebigen 15 jährige sein. Macht keinen Unterschied.
Zitat von Görgianer im Beitrag #6047Ich seh es weiterhin als nicht glaubhaft, dass ein 15 jähriger Vereinsspieler einfach so "mehrmals" gegen die Weltelite der Frauen gewinnt
Bezieht man jedoch mit ein, dass Graf, Hingis, Seles und Williams, um nur ein paar zu nennen, schon mit 17, 18 gepeakt haben wie sonst was, kann das schon möglich sein, dass ein 15 jähriger da nicht nur mithalten könnte...
Ein 15-jähriger Nadal hätte sie wohl geschlagen, er war ja sehr früh schon körperlich fortgeschritten. Aber "normale" Talente packen das nicht, never.
Ein 15-jähriger Nadal hätte wohl auch schon gegen Top 10 der WTA triumphiert. Dennoch denke ich, dass der Unterschied zwischen ATP und WTA schon gewaltig ist. Trotzdem mal interessant hier die verschiedenen Meinungen zu lesen.
Zitat von Görgianer im Beitrag #6012Nö, das hat damit nichts zu tun. Ich war nie auf einem Niveau, das man als Leistungssport im Tennis bezeichnen könnte. Meine Skepsis kommt daher, dass 15jährige Jungs (nicht Profis!) völlig chancenlos gegen ATP-Profis sind. Selbst Top-Jugendliche haben es extrem schwer in die Profi-Tour einzusteigen und verlieren zu Beginn fast immer. Man denke an den deutschen Elsner, der immerhin die Weltnummer 1 war, und den Sprung zu den Profis dennoch nicht packte.
Es liegen also Welten zwischen dem Niveau von 15-jährigen Spielern (nicht Profis!) und der ATP Tour.
Das enorme Leistungsgefälle zwischen angehenden männlichen Profis bzw. Jungprofis und der Profi-Tour ist gewaltig. Das hast du sehr gut erkannt und erfasst.
Nur sollte man daraus keinen Zusammenhang zur WTA-Tour ableiten.
Die Tatsache ist völlig irrelevant in Bezug auf den Umstand, dass knapp 16-jährige bzw. 16-jährige starke Jugendliche gegen Profispielerinnen der WTA-Tour gewinnen können.
Zitat von Görgianer im Beitrag #6012Die Behauptung dass die besten Frauen gegen diese Buben verlieren würden ist daher eine ganz andere Kategorie, als zu behaupten sie würden gegen ATP Profis verlieren. Das Niveau der Damen ist sicherlich deutlich schwächer, aber dass es tatsächlich solche Grössenordnugnen schlechter sein soll glaub ich dir nicht. Dafür ists zu gut was man im TV sieht. Serena mag sich auch extrem überschätzen, wenn sie meint sie könnte auf der ATP-Tour mithalten - aber überschätzt sie sich wirklich gleich um Grössenordnungen und verliert gegen Buben die nach der Schule gerne rumbolzen?...
1. Wie kommst du immer auf den Begriff Buben oder Hobbyspieler bei knapp 16-jährigen, die Tennis als Leistungssport betreiben und an fünf bis sechs Tagen die Woche sowohl Fitness/Kondition/Koordination als auch Tennis trainieren?
2. "Dafür ist es zu gut was man im TV sieht."
Niveau im Tennis ist mehr als nur "gut aussehen". Die männlichen Jugendlichen, von denen ich spreche, verfügen in dem Alter bereits über harte und präzise Aufschläge sowie unagenehme Kick- und Sliceaufschläge (in den Körper und vom Körper weg), haben den Damen gegenüber Kraft- und Reichweitenvorteile und sind allgemein körperlich im Vorteil und spielen ganz andere Flugkurven als die Damen und verfügen über Defensivqualitäten, die die Damen nicht unbedingt gewohnt sind. Es sagt auch keiner, dass diese Jugendlichen beständig gegen Top 50 Spielerinnen gewinnen und nicht auch verlieren können und dass sie "besser" spielen. Aber sie haben die taktischen und spielerischen Fähigkeiten solche Spielerinnen schon zu schlagen. Bei den Damen wird das Wort Konstanz nicht durchweg groß geschrieben. Sie sind taktisch meist auch nicht so flexibel und haben einen alternativen Matchplan, wenn ihr gewohntes Spiel nicht den gewünschten Erfolg bringt. Damen spielen nicht selten recht ungeduldig, geben Punkte mit Doppelfehlern leicht her und erreichen einige Aufschläge nicht. Zudem die Reichweitennachteile und schlechtere Platzabdeckung. Die Damen spielen einem die Bälle gern so wie man sie genau braucht und servieren auch gern angenehm in die Vorhand. Umgekehrt hingegen haben sie Probleme mit dem hohen Topspin und stehen dadurch öfter nicht so gut zum Ball wie üblich. Dadurch unterlaufen ihnen mehr Fehler.
Es spielen viele Faktoren eine Rolle. Ich möchte nur einige anreißen.
3. "Serena mag sich auch extrem überschätzen, wenn sie meint sie könnte auf der ATP-Tour mithalten - aber überschätzt sie sich wirklich gleich um Grössenordnungen und verliert gegen Buben die nach der Schule gerne rumbolzen?"
Es ging hier nicht um Siege gegen eine Ausnahmespielerin wie Serena Williams, sondern um gewöhnliche Top 50 WTA-Spielerinnen.
Was verstehst du unter "nach der Schule gern rumbolzen"? Wir sprechen hier von gezieltem Tennistraining unter Anleitung mit gewissen Ambitionen und mit spielstarken Trainingspartnern. Dein Satz klingt ein wenig so, als würde man sich einfach mal mit irgendwem verabreden und einfach so ein paar Bälle schlagen ohne ein Ziel vor Augen zu haben und an Stärken und Schwächen zu arbeiten.
Zitat von Görgianer im Beitrag #6012Da bin ich gespannt, ob irgendwer bestätigen kann dass er als 15jähriger gegen eine Frau in der Weltspitze gewinnen konnte. Ich bezweifle aber viel eher dass du jemanden findest der überhaupt die Gelegenheit hatte mal gegen die Weltelite der Frauen ein ernsthaftes Match spielen zu können. Ist ja nicht so, dass man Sharapova mal kurz anfragt ob sie ein Match mitspielt - wenn dem so wäre würd ich den ganzen Tag aufm Platz mit Julia abhängen ;) Daher, sorry dass ich dir nicht glaube, aber das ist einfach zu abwegig.
1. Ich berichte hier von mehreren Erfahrungen, die ich im Laufe meines Tennislebens machen durfte. Ein Jugendlicher aus der U 16, den ich kannte, damals Deutscher Vizemeister im Doppel, sehr aufschlagstark, gewann im Training auch gegen eine Top 80 Spielerin, die in Wimbledon sogar wenige Jahre später das Achtelfinale erreichte. Ich kenne einige Beispiele. Es geht um Jugendliche, die in Deutschland zu den Besten gehören, TE- und ITF-Turniere spielen, intensiv und hart trainieren und auch mental belastbar sind. Es mag sicher auch Spieler geben, die fünf Mal die Woche spielen, aber trotzdem keine Spielstärke besitzen, mit der man mithalten kann. Es müssen aber nicht erst Zverevs, Corics, Gasquets oder Nadals sein.
2. Es geht, wie bereits unter 3. zuvor erwähnt, nicht um Serena Williams oder Maria Sharapova.
Zur Frage, wie kommt man dazu überhaupt mal mit männlichen oder weiblichen Profis zu trainieren:
Als Jugendlicher hat man auch mal die Chance dazu in einem großen Trainingszentrum, in dem es Trainer mit ATP-/WTA-Erfahrungen gibt oder in Tennisakademien oder an Leistungsstützpunkten, an denen auch Profis zu Besuch sind oder regelmäßig oder gelegentlich trainieren. Auch Profis haben ihre Trainingsstätten. Wenn man sehr gut trainiert, bekommt man von einem Trainer auch mal die Chance mit einer Profispielerin zu trainieren oder zu matchen. Dieser Impuls geht meistens nicht von der Profispielerin selbst aus, sondern von einem Trainer in diesem Trainingszentrum. Ich hatte im Alter von 15/16 Jahren die Gelegenheit mit vielen richtig starken Leuten zu trainieren, die meistens älter waren. Im Laufe der Zeit gewöhnt man sich an ein gutes Niveau und verbessert sich immer mehr. Daher weiß man dann auch was auf einen zukommt, wenn man dann mal mit einer Profispielerin spielen darf. Einmal durfte ich als knapp 16-jähriger sogar mit einem Top 50 männlichen Profi trainieren. Zwei Stunden lang. Das war einfach hammergeil! Zu dieser Zeit ergab sich auch immer mal wieder die Gelegenheit mit einem Top 200 Profi zu trainieren. Punkte spielen ist natürlich nur begrenzt sinnvoll, da man sich einfach kaum behaupten kann. Aber es gibt einem unheimlich viel. Für Schlagtraining und Rhythmus spielen ist man dem Profi gut genug. Es hat auch nicht jeder Profi oder jede Profispielerin ständig adäquate Trainingspartner um sich. Gerade Frauen haben eine große Bandbreite an Trainingspartnern, mit denen sie trainieren und Punkte spielen können, da Herren- und Jugendspieler das Resort an Trainingspartnern deutlich vergrößern können.
Zitat von Tennismania im Beitrag #6014Also ich denke auch, dass 15/16 jährige Jungs die Top10 Spielerinnen nicht einfach schlagen. So schwach spielen die nicht.
Ein Kumpel von mir wurde als Kind und Jugendlicher von seinem Vater zum Tennis gezwungen und hatte auch immer wieder Profitrainer. Er war mal in Spanien, wo auch die ATP-Profis trainierten (Mallorca, Barcelona) und sogar in einem Nick Bolletieri-Camp für 6 Monate. Ich habe einige Male mit ihm gespielt, das war schon heftig, ich hab kein Land gesehen. Ich kam in 2 Sätzen vielleicht insgesamt zu 6-8 Punktgewinnen, mehr nicht. Er war auch in der deutschen Rangliste etwas weiter oben und es sah eigentlich danach aus, dass er mal Profi werden kann. Sein Vater hat für die Trainer und all die Kosten ca. 125.000 EUR gelöhnt.
Dann kam mit 15 Jahren die Horrornachricht, nachdem er wochenlang Rückenprobleme hatte: Keine Chance auf eine Profikarriere. Der Rücken hält diesen Belastungen nicht stand. Somit ging es raus aus dem Proficamp.
Leider ist er dann nach und nach ziemlich abgestürzt mit Drogen, Schulabbruch usw. Seine Welt zerbrach in Scherben.
Zurück zum Thema: Wie gesagt spielte er schon gut, hab auch Matches gegen anderen seines Kalibers gesehen. Aber niemals hätte er oder auch die die noch besser waren in diesem Alter die Weltelite der Damen geschlagen.
Noch ein Beispiel: Ein anderer Kumpel von mir ist ein super Fußballer, spielt immerhin in der 3. Liga und hatte EINEN Bundesliga-Einsatz. Er ist wie viele Profisportler allseits begabt und auch im Tennis ein guter. Seine Freundin spielt in der 3. Liga der Damen Tennis und er hat keine Chance sie zu schlagen.
Das tut mir leid für den Jungen, der damals Profi werden wollte und ihm sein Körper einen Strich durch die Rechnung machte. Ich kannte aber auch einige, bei denen die Eltern Unsummen an Geld bezahlten an eine inländische oder ausländische Tennisakademie, um ihren Sohn zum Tennisprofi ausbilden zu lassen. Es gibt manche, die es versuchen, aber nie eine Chance dazu haben, weil es ihnen an spielerischem Potenzial/Talent/Mentalem fehlt. Bei manchen ahnt man im Vorfeld, dass es eigentlich keinen Sinn macht, aber sie es dennoch versuchen wollen, weil es ihr Traum ist und die Eltern finanziell gut ausgestattet sind und es bezahlen. Wie gut dieser Jugendliche war, kann ich natüürlich nicht einmal im Ansatz beurteilen und demzufolge auch nicht abschätzen wie er sich gegen eine Top 50 oder Top 100 Spielerin geschlagen hätte. Anscheinend hatte er nie mit einer gespielt, um dies mal auszutesten.
Dein Beispiel mit deinem Kumpel, der in der 3. Liga Fussball gespielt hat und auf einen Bundesligaeinsatz im Fussball kam und auch für Tennis talentiert gewesen sein soll, empfinde ich als Äpfel-Birnen-Vergleich. Ein Fussballer, der vielleicht auch im Tennis solide Skills hat, hat in der Regel gar nicht die Erfahrungen und taktisch-Mentalen Fähigkeiten. Da wird es an allen Ecken und Kanten mangeln. Auch wenn er vielleicht gut Tennis spielt, wundert es mich nicht, dass er gegen seine Freundin, die in einer 3. Liga der Damen spielt, keine Chance hat sie zu schlagen.
Zitat von Tennis-Crack im Beitrag #6011 zu 1.: Ich habe nicht behauptet, dass ich mit 15 Jahren Profi-Tennissportler und ein Tennis-Genie war. Zudem habe ich konkretisiert, dass es kurz vor meinem 16. Geburtstag war und ich Tennis mal zu einem größeren Grad als Leistungsport betrieben habe. Ich habe mir da in der Zeit ein Bild machen können und Erfahrungen gesammelt. Ich habe in einer betreffenden Trainingswoche als knapp 16-jähriger zwei Mal mit einer Top 50 Spielerin trainiert und auch gematcht und beide Male gewonnen. Ein Kumpel von mir, damals ebenfalls U 16, gewann ebenso. Als ich 18/19 war, habe ich ich über das Jahr gesehen, wenn es sich ergeben hat, auch immer mal Sparring mit Profispielerinnen oder auch Profispielern oder angehenden Profispielern machen dürfen.
zu 2.: Ich beziehe mich auf 1. und meine persönlichen Erfahrungen und das, was ich alles schon selbst gesehen habe und mir auch andere Trainer und einige Profis berichtet haben, was sich eben auch mit meinen Erfahrungen deckt. Um es nochmal klar zu stellen. Es geht nicht um 15-jährige Hobbyspieler. Es ging um gute 15-/16-jährigem, die an 5-6 Tagen die Woche trainieren, regelmäßig Turniere spielen und Tennis als Leistungssport betreiben. Dazu gehören nicht nur die internationalen Top-Junioren. Ich garantiere dir, dass die besten deutschen U16 Jugendlichen eine Chance gegen eine Top 50 Spielerin haben und in jedem Fall gewinnen können. Du überschätzt mir die Damenwelt da ein wenig. Die Damen spielen oft nicht gerade sehr konstant, spielen meist wenig variabel und gern flach und schnell und servieren zudem gern in die Vorhandseite. Da hat man als Mann relativ leichtes Spiel. Frauen spielen taktisch nicht ganz so geschickt wie Männer, haben eine nicht so gute Platzabdeckung. Hinzu kommen bei nicht wenigen Defizite beim Übergang ans Netz, der ein oder andere Doppelfehler, geringere Reichweite.
Als Mann kannst du aus der Defensive den Ball noch ganz anders ziehen, ihm eine andere Rotation geben. Die Kickaufschläge und die Topspinflugkurven,... All das ist für die Damen eine völlig andere Welt. Es ist nicht so, dass sie damit nun gänzlich nicht zurecht kommen, aber es gibt eben dem Mann den entscheidenen Vorteil, um die Punkte und damit die Spiele und Sätze für sich zu entscheiden. Diese Vorteile kann man sich bereits ab 15/16 zunutze machen.
zu 3: Es ist übrigens gar nichts Ungewöhnliches, dass Damen auch immer wieder mal mit guten Junioren trainieren. Die Damen haben das Glück das sie enorm viele spielstarke Trainingspartner haben.
Du hast selbst geschrieben, dass du als 15-jähriger mal gegen eine ehemalige Top 500 Spielerin gespielt hast und du kein Spiel gewonnen hast. Ich vermute, das ist der maßgebliche Punkt, warum du es nicht glauben kannst, dass 15-/16-jährige gegen Top 50 Spielerinnen gewinnen können. Nur deswegen muss es bei anderen nicht so sein. Ich berichte hier von meinen Erfahrungen und es gibt viele, die meine Erfahrungen bestätigen können. Es ist dein gutes Recht alles kritisch zu hinterfragen und anzuzweifeln. Wenn du mir nicht glauben kannst oder magst, gut, das ist deine Sache. Ich sage dir/euch aber einfach wie es ist.
Wie krass warst du denn? Bzw. Wie hoch warst du in der Weltrangliste? Ich bin auch in dem Genuß viele sehr starke Spieler zu kennen. Zum Beispiel 2009 auch eine angehende Profisportlerin die momentan das Ranking 680 der Welt innehat, mit 17 Jahren. Dieses Mädchen hat mit 12-13 Jahren gegen den Lk3er Vereinsmeister der 19 war 6:3 6:4 verloren. Klar der Lk3er hat vielleicht nur 4-5 mal die Woche trainiert und war nicht unbedingt auf dem Sprung zum Profi Tennis, allerdings war er einer der besten Spieler Hamburgs südlich der Elbe. Das Mädchen ist jetzt mit 17 Jahren lediglich die Nummer 680 und war schon damals nicht chancenlos gegen einen sehr starken 19 Jährigen. Daher erlaube es mir, dass ich in der Hinsicht ein anderes Weltbild als du habe.
Ein anderes Beispiel. Ich kennen einen Kroaten der damals mal die Nummer 12 von Jugoslawiens Junioren war, Djokovic war zu dem Zeitpunkt die 1 (die beiden sind auch im gleichen, oder ähnlichen Jahrgang). Der Typ war allerdings weniger talentiert, und während es mit Djokovic bergauf ging hat er es nicht gepackt und ist jetzt die Nummer 1 in einem sehr guten Verein und hat letztens unsere nummer 2 bei einem Turnier 6:2 6:2 geschlagen. Wenn du mir sagst das dieser besser sein müsste als die Top 50 Damenwelt, dann würde das im Umkehrschluss bedeuten das unsere Numemr 2 auch die Chance auf ein paar Spiele gegen die Top 50 der WTA haben müsste, und sorry das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen !
Letzendlich ist es ja auch nur ein Austausch von Erfahrungen, denn ein Beweis für die Richtigkeit. Wenn du und dein Kumpel in der internationalen top ten war, dann kann das stimmen, aber als son Top 100 Pupser von Deutschland sollte man da eigentlich relativ chancenlos sein.
Bei einer LK 3 kann ich mir kaum vorstellen, dass der 19-jährige Vereinsmeister zu den besten Spielern Hamburgs südlich der Elbe gehörte. Von dem Level, von dem wir reden, ist LK 3 jetzt kein Gradmesser. Das ist nicht einmal Niveau Deutsche Herrenrangliste. Ich glaube die besten 700 deutschen Herren der DTB-Rangliste bekommen alle LK 1 (künftig nur noch die besten 350). Die Top 100 der deutschen Herrenrangliste können nach meinen Erfahrungen in jedem Fall mit den Profispielerinnen der WTA nicht nur mithalten, sondern sollten diese in der Regel auch besiegen. Bei dem 19-jährigen mit LK 3 schreibst du sogar selbst, dass er nicht gerade Ambitionen hatte.
Wie gut eine Nr. 12 des damaligen Jugoslawiens war, kann ich nicht beurteilen, da ich zum einen nicht weiß wie stark der Jahrgang damals war, diese differieren im Niveau mitunter sehr stark, und wie viele Spieler es damals gab und wie die Trainingsmöglichkeiten und -bedingungen waren. Anscheinend liegen aber auch 10 Jahre zwischen dem Zeitpunkt, wo er die Nr. 12 "Jugoslawiens" in der Jugend war und dem Zeitpunkt, wo er gegen Eure Nummer 2 gespielt hat. Gut möglich, dass er Tennis nur noch zum Spaß spielt und aufgehört hat "ernsthaft" zu trainieren und nicht mehr auf dem Niveau von damals ist, so dass ein Vergleich zu den Damen einfach nicht möglich ist abzuschätzen.
Es war eigentlich nicht in meinem Sinne hier so eine Debatte loszutreten. Ich hatte eigentlich nur auf den enormen Leistungsunterschied zwischen Herren- und Damentennis hinweisen wollen und beiläufig in einem Nebensatz erwähnt, dass es sogar 15-/16-jährige Jugendliche gibt, die Profispielerinnen (damit waren nicht Serena Williams, Maria Sharapova gemeint) schlagen können und dass auch eine Serena Williams keine Chance gegen einen männlichen Profi der Top 100 der ATP-Weltrangliste hat. Darüberhinaus habe ich nur von mehreren persönlichen Erfahrungen berichtet, die meine Sicht unterstützen.
Zitat von Tennis-Crack im Beitrag #6058 Die Tatsache ist völlig irrelevant in Bezug auf den Umstand, dass knapp 16-jährige bzw. 16-jährige starke Jugendliche gegen Profispielerinnen der WTA-Tour gewinnen können.
Es ist relevant dafür, dass man die Aussagen "die besten Frauen haben keine Chance auf der ATP-Tour" nicht mit der Aussage "15jährige Jungs gewinnen gegen die Top50-Weltelite der Frauen" vermischt. Denn letzteres ist von eine ganz anderen Qualität. Da liegen Welten dazwischen, siehe oben.
Zitat von Görgianer im Beitrag #6012 1. Wie kommst du immer auf den Begriff Buben oder Hobbyspieler bei knapp 16-jährigen, die Tennis als Leistungssport betreiben und an fünf bis sechs Tagen die Woche sowohl Fitness/Kondition/Koordination als auch Tennis trainieren?
Mit 15 Jahren ist man noch ein Bub und körperlich nicht voll entwickelt. Und wir reden hier explizit nicht über Profis, also Hobbyspieler. Von mir aus gerne auch Buben die ihr Tennis als Leistungssport betreiben, neben der Schule, aber eben keine Profis. Und Profis trainieren eben nicht nur in der Freizeit, sondern als Beruf mit eigenen Trainern, Physios und viel finanziellem Aufwand. Das erreicht man als Laie nicht, ausser man hat aussergewöhnliche Bedingungen wie Zverev&Co.
Zitat Niveau im Tennis ist mehr als nur "gut aussehen". Die männlichen Jugendlichen, von denen ich spreche, verfügen in dem Alter bereits über harte und präzise Aufschläge sowie unagenehme Kick- und Sliceaufschläge (in den Körper und vom Körper weg), haben den Damen gegenüber Kraft- und Reichweitenvorteile und sind allgemein körperlich im Vorteil
Die Reichweitenvorteile mögen manchmal gegeben sein. Männer werden bekanntlich grösser als Frauen. Die anderen körperlichen Vorteile bezweifle ich dagegen - mit 15 Jahren ist man muskulär nichtmal ansatzweise soweit wie ein 25jähriger Profi. Und ein 15 jähriger Bub dürfte muskulär auch nicht weiter sein als die Weltelite der Frauen; man denke nur an Williams. Konditionell, was im Tennis sehr entscheidend ist, dürften die weltbesten Profis dagegen den Hobbyspielern locker überlegen sein. Da hat die WTA-Elite grosse Vorteile. Technisch sowieso.
Zitat Aber sie haben die taktischen und spielerischen Fähigkeiten solche Spielerinnen schon zu schlagen.
Das ist doch absurd. Gerade taktisch sind 15jährige Klassen schlechter als 25jährige Profis mit Millionengehältern, die sich ihre eigenen Taktik-Coaches leisten können. Alle deine aufgeführten Punkte sprechen eigentlich für die WTA-Profis und gegen die Buben. Einziger Punkt ist wohl der Reichweitenvorteil.
Zitat Es ging hier nicht um Siege gegen eine Ausnahmespielerin wie Serena Williams, sondern um gewöhnliche Top 50 WTA-Spielerinnen.
Es gibt keine gewöhnlichen Top50 Spielerinnen. Eine Top50 Spielerinn ist ein weltweites Ausnahmetalent und verdient mehrere hundert Tausend im Jahr bis zu zig Millionen.
Zitat Es geht um Jugendliche, die in Deutschland zu den Besten gehören, TE- und ITF-Turniere spielen, intensiv und hart trainieren und auch mental belastbar sind.
Wenn du von den Top5 der U16 Deutschlands redest, oder ähnliches, mag man vielleicht schon drüber reden können. Da sind wir aber eben im Bereich der Zverevs&Co. Du behauptest also, dass du Deutschlands Bester U16 warst? Meine Hochachtung wär dir sicher...da hätten wir einen echten Crack im Forum.
Zitat Wenn man sehr gut trainiert, bekommt man von einem Trainer auch mal die Chance mit einer Profispielerin zu trainieren oder zu matchen. Dieser Impuls geht meistens nicht von der Profispielerin selbst aus, sondern von einem Trainer in diesem Trainingszentrum.
Dass man als Ausnahmetalent mit einer Profispielerin trainieren kann bezweifle ich nicht. Gerade die Profispielerinen < Top100 haben auch nicht die Kohle sich da Top-Sparringspartner einfliegen zu lassen und greifen sicher gern auf solche Talente zurück. Aber wir reden hier von der Weltelite und nicht von x-beliebigen Profispielerinnen. Und zwischen Training und Match bestehen zudem grosse Unterschieden. Matchen tun sich die Profispielerinnen sicherlich sehr selten, wenn überhaupt, mit irgendwelchen Laien. Würden sie das ständig machen, und dann ständig verlieren wie du behauptest, dann würde Serena erst gar nicht glauben, dass sie auf der ATP Chancen hätte...
Zitat Einmal durfte ich als knapp 16-jähriger sogar mit einem Top 50 männlichen Profi trainieren.
Ich hab auch mal mit Charlie Steeb trainiert (da war ich aber noch sehr jung und er schon raus aus der Profi-Karriere). Ist schon beeindruckend was die drauf haben...
------ Julietta von der Görges for Weltpräsidentin! Ewigi Liabi mit Görgi
Seit wie vielen Seiten wird das Thema hier zu Tode diskutiert? ;-) Es gibt eben mehrere Ansichten wie es scheint, manche Leute lassen sich auch nicht überzeugen...
Um mal ein konkretes Beispiel zu nennen: es wird hier behauptet, Nicola Kuhn, derzeit 15 und einer von Deutschlands Top Junioren, würde mal eben Julia Görges, eine Top 50 - Spielerin schlagen. Das denke ich eher nicht.
Zitat von Tennisfanatic im Beitrag #6068Um mal ein konkretes Beispiel zu nennen: es wird hier behauptet, Nicola Kuhn, derzeit 15 und einer von Deutschlands Top Junioren, würde mal eben Julia Görges, eine Top 50 - Spielerin schlagen. Das denke ich eher nicht.
Chokehater überfährt den Görgianer mit Standgas, gibs auf du Schlüpferschnüffler. Der Crack war anscheinend ambitionierter Junior und wird wissen wovon er redet.
Zitat von Tennisfanatic im Beitrag #6068Um mal ein konkretes Beispiel zu nennen: es wird hier behauptet, Nicola Kuhn, derzeit 15 und einer von Deutschlands Top Junioren, würde mal eben Julia Görges, eine Top 50 - Spielerin schlagen. Das denke ich eher nicht.
...es wird gar behauptet der Pimpf wäre körperlich, taktisch und spielerisch überlengen...schau dir den Pimpf doch mal an:
Dieses Kind soll einer Serena oder Stosur körperlich überlegen sein? Der wiegt soviel wie deren Bizeps...
------ Julietta von der Görges for Weltpräsidentin! Ewigi Liabi mit Görgi
Zitat von Tennisfanatic im Beitrag #6073Denke mit CHokehater meint Björn eher tennismania oder tenniscrack, einer von den beiden hat Ähnlichkeiten mit Chokehater.
Zitat von Tennisfanatic im Beitrag #6068Um mal ein konkretes Beispiel zu nennen: es wird hier behauptet, Nicola Kuhn, derzeit 15 und einer von Deutschlands Top Junioren, würde mal eben Julia Görges, eine Top 50 - Spielerin schlagen. Das denke ich eher nicht.
LOL da halte ich elokwent gegen ;)
+1
Würde Görgi wahrscheinlich mit Standgas überfahren...allerdings nur, wenn er sich nicht ablenken lässt von ihren Argumenten.